Ein kleineres Einkaufszentrum

  • Ein kleineres Einkaufszentrum, das sich in der Mitte eines Stadtteils von Schangbo befindet und in dem es alles Grundlegende in größerer Sortimentsbreite und ergänzende Fachgeschäfte gibt, darüberhinaus auch Restaurants und Garküchen und Sonderstände im Hinterhof unter freiem Himmel.


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  • Wang Bo braucht noch Glasnudeln, es gibt aber auch eine Riesenauswahl hier an Glasnudeln, im Norden wäre es sicher leichter, denkt er mit einem Schmunzeln.

  • Umgeben von bunten Werbetafeln und dem verführerischen Duft frisch zubereiteter Gerichte, steht ein gemütlicher, leicht überraschter Mann namens Li. Mit einem schüchternen Lächeln und einem verstohlenen Blick um sich. Durch die sanfte, aber bestimmte Stimme seiner Frau geschickt, ist er auf der Suche nach Reis. „Bring guten Reis mit, bitte!“, hatte sie gesagt. Doch während er durch die Gänge schlendert, sind die Worte wie Wellen aus seinem Kopf geschwappt, und er kann sich nur dunkel an den Namen der Sorte erinnern. "Wie heißen die nochmal?" murmelt er leise und kratzt sich nachdenklich am Kopf.Mit zögernden Schritten nähert sich Herr Li einem stämmigen Verkaufsstand, an dem verschiedene Reis-Sorten glänzen. Hier trifft er auf die Verkäuferin, eine resolute Dame mit einem strengen Gesichtsausdruck, die hartnäckig Reisbeutel stapelt.


    Herr Li: „Entschuldigung, Fräulein, ich... ich soll Reis kaufen, aber... welcher ist denn der beste?“

    Verkäuferin: (mit einem leichten, skeptischen Stirnrunzeln) „Wollen Sie Lang-Korn oder Rund-Korn?“

    Herr Li: (verwirrt) „Äh, Lang? Ist der lang? Oder der andere?“


    Die Verkäuferin starrt ihn einen Moment lang an, als ob sie einem kleinen Kind erklärt, wie man einen Ananas schält. Mit einem tiefen Seufzer deutet sie auf die verschiedenen Pakete.


    Verkäuferin: „Hier, das ist Jasmin-Reis, sehr aromatisch!“

    Herr Li: „Ah, Aroma! Aber meine Frau mag auch den... wie heißt der andere…?“

    Verkäuferin: „Es gibt Basmati oder Klebreis…?“


    Herr Li nickt, als ob ihm ein Licht aufgeht. „Ja, Kleber! Kleber ist gut!“

    Die Verkäuferin rollt die Augen, während Herr Li sich den Kopf über die scheinbar unendliche Auswahl zerbricht. Plötzlich blitzt eine Idee auf.


    Herr Li: „Und was, wenn ich diesen… und diesen… und diese Mischung hier mitnehme?“

    Die Verkäuferin schaut ungläubig auf die drei verschiedenen Pakete, und ihre Miene versteinert.

    Verkäuferin: „Das wird Ihre Frau nicht glücklich machen, glauben Sie mir!“


    Mit zwei Tüten in der Hand, die mehr Fragen als Antworten repräsentieren, schlendert Herr Li schließlich nach Hause. Der Gedanke an seine Frau, die sicher einen Aufstand machen wird, wenn er den falschen Reis bringt, treibt ihn noch weiter.

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