Zusammenkunft des Politbüros

  • Das Trostzkowski braucht Dein Speichelecker Bogdan nicht zu tun, ick jebe mich unter den Schutz meener eijenen Jarde.

    Eens noch ick bin ne zurückjetreten, ick worde wehjueputscht, als defacto Staatschef. Awer mein Militär steht hinter mir. Ick bejewe mich in eene der jut jesicherten Kasernen.

    Bohdan , ick bin maaslos enttäuscht menschlich ,wie militärisch.


    Mit den Angehörigen welche das Büro betreten hatten, verlässt er dieses ,sowie das Gebäude. mit seiner gesamten Leibgarde fährt er davon.



  • Danke, Genosse Bogdan.


    steckte sich eine Zigarette an


    Wenn nicht, eben Niederschlagung eines konterrevolutionären Akts gegen den Sozialismus, etwa in dieser Art:


    Konterrevolutionärer Umsturz vereitelt


    Stets war der Sozialismus in den Farben unseres Landes von festen Bündnis der Arbeiterklasse mit den Soldaten und den Genossenschaftsbauern geprägt. Immer gingen Soldaten und Arbeiter beim sozialistischen Aufbau unseres Landes Hand in Hand im Gleichschritt voran.


    In einem konterrevolutionären Akt versuchte das ehemalige Mitglied des Politbüros und General der Volksarmee, Ernst Telman, die Partei der Arbeiterklasse zu entmachten und eine Diktatur unter seiner Regide zu errichten. Mit einem vermeintlichen einseitigen Führungsanspruch der Armeeangehörigen, um den es ihm aber in Wahrheit nie ging - ihm ging es einzig und allein darum, sich selbst zum Dikator zu erheben - versuchte er Armeeführung und Partei zu entzweien. Er wollte die Partei zum reinen Befehlsempfänger seiner Person machen, was er als Herrschaft der Militärangehörigen tarnen wollte.


    Unter Inkaufnahme der Zerstörung alles Erreichten wollte er den bewährten Kurs unserer Partei verlassen. Damit wäre der Konterrevolution Tür und Tor geöffnet worden. Um den Sozialismus in unserem Land ging es ihm dabei nie, er wollte sich lediglich selbst an die Spitze unseres Staates stellen. Dieser Versuch war nach vielen erfolgreichen Jahrzehnten des gemeinsamen revolutionären Kampfes von Anfang an zum Scheitern verurteilt.


    (Nur zu gut passen seine lobenden Worte für die dreibürgische Politik der Hochrüstung da ins Bild.)


    Müßte man noch etwas ausbauen...

  • Mir müssen aber vorsichtig sein, das könnten der imperialistische Klassengegner und innere Feinde nutzen, um das Bild zu erzeugen, Teile der Militärführung hätten sich mit der Partei überworfen bzw. wir wären generell gespalten. Wenn ein Politbüromitglied den Aufstand probt, dann hat das irgendwie eine besondere Qualität, finde ich.


    Auch weil manche wissen dürften, daß er vom Genossen Donk mit seiner Vertretung betraut war, jedenfalls hat er das oft genug behauptet, daß es so wäre.


    Wir sollten vielleicht auch uns darum kümmern, wer Telman nachfolgt, möchte ich sagen.

  • Also wenn Du zu diesen Fragen keine Standpunkte hast, kann ich den Vorschlag leider nicht unterstützen und kandidiere mangels anderen Vorschlägen selbst. Natürlich steh ich den Genossen jederzeit zu diesen und anderen Fragen Rede und Antwort.

  • Danke, Genosse Bogdan!


    Blickt sich um


    Soll ich mich Euch vorstellen, wer ich bin udn was ich machen will, oder kennt ihr mich gut genug, Genossen? Weil ich meine, ihr sollt ja auch wissen, wo es dann politisch langgeht.


    Also wenn ich mal kurz die Antworten auf meine eigenen Fragen anreißen darf: Fortsetzung des Kurses der Aufnahme und Festigung des Kurses der Aufnahme und Festigung von diplomatischen Beziehungen mit den Staaten des sozialistischen Lagers, Ausloten von Möglichkeiten entsprechender internationaler Kooperation, gleichzeitig aber muß klar herausgestrichen werden, daß wir zu den Vorkämpfern gehören zu den ersten in den der Sozialismus real wurde und daß wir die längsten Erfahrungen damit haben, also uns ganz sicher nicht irgend jemandem ideologisch unterordnen werden. Wir haben den Sozialismus am längsten und am längsten verteidigt, das bedeutet dann auch eindeutig, daß wir viel richtig gemacht haben. Hier will ich Selbstbewußt auftreten. Gespräche mit dem nichtsozialistischen Lager entsprechend unseren objektiven Interessen in ökonomischer und sicherheitspolitischer Hinsicht.


    In der Innenpolitik soll die Konterrevolution nach wie vor entschieden bekämpft werden, aber wir müssen auch genau hinsehen, wie wir mit Feinden und Gegnern umgehen, es ist leider eine Tatsache, daß etwa die Kirche nach 100 Jahren immer noch Anhänger hat. An hohen gesellschaftlichen und politischen Bedeutung der bewaffneten Organe, die sich als Träger der Revolution mit der Arbeiterklasse und den fortschrittlichen Bauern bewährt haben, soll natürlich konsequent festgehalten werden.


    Was die Nationalitätenfrage angeht, geht es mir darum die Völker noch weiter aneinander zu schweißen und Gegensätze abzubauen, gleichzeitig sollen aber - um das zu erreichen - nationale Besonderheiten der Masowier, Baltonen und der Deutschen berücksichtigt werden, aber nicht als Spaltendes Element, sondern in dem Sinn, daß alle hier ihren Platz ahben, jeder gebraucht und keiner unterdrückt wird. Natürlich soll aber daran festgehalten werden, daß alle masowisch lernen und daß die masowische Kultur eine besondere leitende Rolle spielt. Wobei wir auch diese ja fortgesetzt durch eine sozialistische und kommunistische Kultur in den Farben unseres Landes ersetzen wollen. Aber wo es echte Konflikte gibt, sollten wir versuchen, die beizulegen, damit unser Land keine Spannungen oder zentrifugale Tendenzen ereilen kann.


    Dazu- was die Wirtschaft angeht: Klares Festhalten an der Planwirtschaft, keine marktwirtschaftlichen "Reformen" welcher Art auch immer, soweit es ökonomische Probleme gibt, die nicht durch äußere Faktoren bestimmt sind, sind die Folge von fehlendem Bewußtsein, nicht Folge eines Systemfehlers oder wie das in den kapitalistischen Ländern gerne zusammenfabuliert wird.


    Wie gesagt, ich stehe Euch natürlich jederzeit Rede und Antwort. Fragt einfach, wenn Euch etwas wissen wollt oder etwas an mir kritisch seht, wofür sind wir Genossen!?

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