Das Wiedemünder Abendblatt bringt eine Kurzmeldung, daß Migranten und Ausländer statistisch weit überrepräsentiert seien unter den Sozialhilfeempfängern, wie eine Untersuchung ergeben habe, so seien diese seit der Krise und im Nachspiel der Teilung und des Bürgerkriegs besonders stark von Arbeitslosigkeit in der Hansestadt betroffen, gerade die gering Qualifizierten. Das stelle mittelfristig ein Problem bei der Integration dar und wirke sich negativ auf die Kriminalität aus, unter manchen Nationalitäten betrage die Arbeitslosigkeit bei gegenwärtig 8,7% im Bevölkerungsschnitt 30% und mehr.
Meldungen des "Wiedemünder Abendblattes"
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Abschaffung der Unterstützung durch die Sozialkassen und raus mit arbeitslosen Ausländern und zwar so schnell wie möglich, ist die Devise der Sammlung. Nur so, kann das Problem dauerhaft gelöst werden, wir sind doch nicht das Sozialamt der Welt!
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Das wir nicht das Sozialamt der Welt, sehe ich ebenso. Was die arbeitslosen Ausländer betrifft, bevor sie gehen und gehen werden sie, könnten wir sie uns zu Nutze machen beim Wiederaufbau der Stadt und der Wirtschaft.
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Die betreffenden Landsmannschaften arbeiten von Natur aus nicht gerne, deshalb leben sie von der Sozialhilfe. In Ländern mit begünstigtem Klima hat es die natürliche Auslese durch Verhungern im Winter nie gegeben. Da wächst immer irgendwas, das man von Bäumen pflücken oder von Feldern stehlen kann.
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Der Kapitalismus funktioniert nicht, im Sozialismus hätten wir nicht 8,7% Arbeitslose und schon gar nicht 30%, weil die Leute keiner einstellt, bzw. nicht ausreichend bezahlen will. Aber im Kapitalismus muß es immer auch Arbeitslose geben, um die Löhne drücken zu können, das ist im Grunde so gewollt - industrielle Reservearmee um es mit Karl Marx' Worten zu sagen.
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Meine liebes Fräulein Störtebecker, ihr guter Herr Marx irrte sich . Aber sagen Sie, war es nicht dieser Herr, der sein Erbe und seine Mitgift , beides recht beträchtlich, durchbrachte und dann von Gnade eines Kapitalisten abhängig ward? Besagter Kapitalist handelt völlig im Gegensatz, zu dem was er verfasste, mit oder ohne Marxen. Man kann eben doch nicht aus seiner Haut! Was nun die Arbeitslosigkeit im sogenannten Sozialismus betrifft, die gab es schon, wenn man alle zwei bis dreifach besetzen Arbeitsplätze mal auseinandernimmt.
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Frau, nicht Fräulein, die Anrede ist veraltet und auf mich auch unzutreffend, weil nicht ledig... Marx interessiert als Wissenschaftler nicht als Person, zumal Sie das jetzt sowieso unterkomplex darstellen.
Was sie da sagen ist nichts als Propaganda, im Sozialismus herrscht eher Arbeitskräftemangel als Überangebot und selbst wenn ich Arbeitskräfteüberschuß habe, ist es immer doch sinnvoller Stellen doppelt zu besetzten, dann steht der Ersatz nämlich sofort bereit und es kommt am Ende auf die Partizipation des einzelnen an. Wenn die Produktionsmittel nicht reichen, alle zu beschäftigen, kann man auch die Stundenzahl herabsetzen, die der einzelne arbeitet. Im Kapitalismus ist Arbeitslosigkeit ein imerwährender Zustand, um die Löhne zu drücken, notfalls ruft man nach Arbeitsmigration. Das Kapital will Arbeitslosigkeit als Dauerzustand.
Der Kapitalismus verschwendet ohnehin aber Arbeistkraft für Marketing, Reklame, Banken und Versicherungen, Steuerberatung, Rechtsstreite und was es da noch so alles gibt, das volkswirtschaftlich nicht produktiv ist. Von Luxusvillen, Sportbooten, Luxusautos, Dienstboten usw. usf. nicht zu reden.
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Also schön Frau Störtebeker, , bei Reklame und Marketing kommen wir ja noch zusammen, denn das kann jeder gute Koffmich mit ein bissl Phantasie allein zuwege bringen. anders aber bei der Steuer und der Juristerei. Luxusvillen, Sportbooten, Luxusautos, ob nun wirklich gebraucht,sei dahingestellt. Jedoch wollen Sie diejenigen welche es produzieren bzw. errichten, in die Arbeitslosigkeit treiben, ebenso das dienstbare Personal. Nun Betreffenden würden sich wohl arg bei Ihnen und Ihresgleichen bedanken. Ich halte es lieber mit einen anderen Wissenschaftler und Unternehmer, übrigens fast ein Zeitgenosse ihres Herrn Marx, der Mann hieß Abbe und möglicherweise ist ihnen, werte Frau Störtebeker dieser Satz von ihm schon mal untergekommen? Gibt dem Arbeitsmann, soviel Lohn das er sich davon Kleiden kann. Gib ihm ein Dach über dem Kopf, das er zahlen kann und gib ihm genug zu Essen! So er er dies alles hat , hört er auf zu Revoluzzern. Der Herr Professor sprach dies nicht nur , m Gegensatz zu Marxen, er handelte auch danach, Frei nach derDevise der arbeiter arbeitet und der Unternehmer unternimmt, beide profitiren davon.
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Ihre sentimentale Darstellung der Arbeiter-Unternehmer-Beziehung ist nichts weiter als eine romantisierte Verhüllung der kapitalistischen Ausbeutung! Der von Ihnen zitierte Ernst Abbe mag fortschrittlicher gewesen sein als viele seiner Zeitgenossen, aber er änderte nicht die fundamentale Struktur der Klassengesellschaft. Ein paar bessere Arbeitsbedingungen machen noch keinen grundlegenden Systemwechsel aus.
Luxusvillen, Sportbooten und Autos - genau diese Symbole der Ungleichheit entlarven das kapitalistische System:
- Wenige besitzen immensen Reichtum
- Arbeiter produzieren diesen Reichtum
- Sie werden systematisch vom Mehrwert ihrer Arbeit enteignet
Ihre Behauptung, meine Vorschläge würden Arbeitslosigkeit verursachen, ist eine klassische Schutzbehauptung der Bourgeoisie. Ein System, das Arbeitslosigkeit als Druckmittel nutzt, ist per se unmenschlich und natürlich gibt es Möglichkeiten die Arbeitskraft produktiver für die Allgemeinheit zu nutzen.
Abbe mochte versucht haben, die Bedingungen zu verbessern - aber wir brauchen eine fundamentale Transformation der Produktionsverhältnisse, nicht nur kosmetische Korrekturen.Die Arbeiter hören nicht auf zu "revoluzzern", weil sie zu wenig Essen haben. Sie "revoluzzern", weil sie die Ungerechtigkeit des Systems erkannt haben!
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Ach was, dass das ´System des Herrn Professor funktioniere, ist nachgewiesen und er stand nicht allein, ein gewisser Herr Owen war sogar noch vor ihm zuwege. Sie wollen nur alles gleichmachen, aber das geht nicht. Weder Owen, noch Abbe wollten das, sie wussten es muss ein Oben und ein Unten geben.
Der Arbeitsmann an sich revoluzzert nicht von sich aus, das zu fehlt es den meisten an Verstand, er wird von Leuten wie ihnen dazu aufgehetzt. Der Arbeitsmann würde ohne Murren seiner Pflicht nachkommen, so wie es immer war und immer sein soll. Ich bleibe bei der These, übertreibt man es als Arbeitgeber nicht, so hat man dankbare und willige Arbeitnehmer.
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Das Wiedemünder Arbendblatt bereichtet von Gerüchten, wonach ausländisches Fleisch - hauptsächlich aus Masowien und Korland - als wiedemündesch ettikettiert worden sein soll, um von den höheren Preisen der naturgemäß nicht bedarfsdeckenden Inlandsware profitieren zu können, wobei sich die Sache zu einem großen Fleischskandal auszuweiten drohe, da bei einer Untersuchung mit auch unerlaubten Chemikalien wieder frisch gemachtes Fleisch gefunden habe, nähere Informationen könne man aus rechtlichen Gründen zur Stunde nicht rausgeben.
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Was für ein Skandal! Ich hoffe das wird schwere Konsequenzen haben.
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